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Informationen aus der Verbandsgemeinderatssitzung vom 09.06.11 :

Kommunales

Neues Gebäude für Feuerwehr könnte knapp 2,9 Millionen Euro kosten
Wünsche sind von Geld abhängig. Nicht nur ein Multifunktionsgebäude soll die neue Heimat von Feuerwehr, dem Energieversorgungsunternehmen (EVU) und Bauhof in Rülzheim werden, sondern ein ganzer Gebäudekomplex wird die Einrichtungen beherbergen. So sieht es zumindest der bisherige Plan des Architektenbüros Eichler vor. Der Planungsabschnitt, der die freiwillige Feuerwehr betrifft, wurde am Donnerstag dem Verbandsgemeinderat vorgestellt.

Die Kosten seien bisher vorsichtig geschätzt, erklärte Verbandsbürgermeister Hör in Anbetracht der 8,5 Millionen Euro, die der gesamten Gebäudekomplex kosten soll. „Wir bemühen uns zu sparen,” versicherte der Architekt Ernst Eichler den anwesenden Ratsmitgliedern und ergänzte, dass der tatsächliche Betrag auch geringer ausfallen könnte.

Die Räume der Feuerwehr dürften etwa 2,87 Millionen Euro kosten. Von den ehemals dafür eingeplanten 2,5 Millionen Euro würde das Land möglicherweise bis zu 40 Prozent bezuschussen. Genaueres könne er aber erst Anfang Juli sagen, nach Rücksprache mit dem Ministerium, sagte Hör. Für die Förderung problematisch könnten sich die geplanten zwölf, statt zehn Fahrzeugstellplätze, sowie die von der Wehr gewünschte Atemschutzstrecke erweisen. In beiden Fällen müsse für einen Zuschuss das Ministerium von deren Kommunen übergreifenden Nutzwert überzeugt sein.

Für den Rülzheimer Wehrführer Manfred Leingang steht der Wert einer Atemschutzstrecke für die Kreisgemeinden fest: Schließlich gäbe es in Kreisnähe kaum eine entsprechende Einrichtung und es sei schwierig, bei den wenigen Terminen solche zu bekommen. Auch falle für jede Übung pro Person Kosten in Höhe von 25 Euro an. Nach Leingangs Aussage haben bereits andere Wehrleiter im Kreis signalisiert, dass sie bereit wären, einen „Obolus bei zu steuern". Eichler errechnete, dass der zusätzliche Raum, in dem notwendige Atemschutzübungen durchgeführt werden könnten, mit etwa 374.000 Euro zu buche schlägt.

Der Entwurf des Architektenbüros legt außerdem Wert auf „Geselligkeit". So ist eine große Küche im Erdgeschoss vorgesehen, die bei Festen von Nutzen sein dürfte. Ebenso soll es möglich sein, separate Räume im zweiten Stock durch bewegliche Trennwände zu einem Veranstaltungsraum umzuwandeln.

Den Plan, die einzelnen Einrichtungen doch auf mehrere Gebäude zu verteilen, rechtfertigte Architekt Eichler damit, dass andernfalls die jeweiligen Anforderungen kaum zu realisieren seien. Gerade für die Feuerwehr sei es beispielsweise enorm wichtig, über einen freien Alarmhof zu verfügen, in dem keine Fahrzeuge eine schnelle Ausfahrt verhindern. Ein Gebäude soll trotzdem sowohl von Bauhof, als auch Feuerwehr genutzt werden. Auch ein Übungsturm ist derzeit angedacht, wo beispielsweise Rettungen mittels Leitern trainiert werden können.

Für Diskussion im Gremium sorgte die Gestaltung der Dächer. Die Fraktion der Grünen gab sich unzufrieden mit der geplanten Dachart und äußerte Zweifel daran, dass man die Dächer bei einer relativ geringen Neigung kaum effizient für Photovoltaik nutzen könnte, wie von Eichler angeregt.

Mit weiterer Kritik hielten sich die Ratsmitglieder zurück, wohl auch, weil Hör auf Zeit und Geld pochte. Schon zu Beginn der Sitzung gab er daher zu bedenken, dass zwar „alle Wünsche im Entwurf aufgenommen wurden", man aber sehen müsse, welche erfüllt werden können. (fxm)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene
Ausgabe: Nr.135
Datum: Samstag, den 11. Juni 2011
Seite: Nr.22
"Deep-Link"-Referenznummer: '7772720'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper

 

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