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Informationen aus der Verbandsgemeinderatssitzung vom 04.02.2010 :

Kommunales

Rat bringt Multifunktionszentrum im Gewerbegebiet Nord auf den Weg - Feuerwehr, Bauhof und Gemeindewerke ziehen ein.

Grundsätzlich waren sich die Fraktionen in der Verbandsgemeinderatssitzung einig: Das neue Feuerwehrgerätehaus soll in die geplante Multifunktionshalle im Gewerbegebiet „Nord" integriert werden. Bevor über Konkreteres entschieden wird, möchten die Ratsmitglieder mehr Informationen auf dem Tisch liegen haben.

In die Multifunktionshalle im Gewerbegebiet „Nord" sollen der Bauhof, die Gemeindewerke (EVU) und Feuerwehr einziehen, die sie als Gerätehaus nutzen möchte. Hiergegen gab es von keiner Seite Einwände. Bei der gemeinschaftlichen Nutzung des Gebäudes sieht der Rat viele Möglichkeiten, Kosten einzusparen. Die CDU wollte sich allerdings noch nicht festlegen, ob für das Bauprojekt ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden soll, wie es in dem Beschlussvorschlag vorgesehen war.

CDU-Fraktionssprecher Matthias Schardt sagte, dass die veranschlagten 43.000 Euro für einen Ideenwettbewerb nicht ausreichen werden. „Aufgrund meiner Erfahrung als Bürgermeister von Leimersheim weiß ich, dass wir mit höheren Kosten rechnen müssen." Generell bemängelte Schardt, dass „zu wenige Informationen schwarz auf weiß vorliegen" und dass der Sachbericht der Verwaltung viele Fragen offen lasse. Schardt beantragte daher, den Beschlussvorschlag der Verwaltung abzuändern. Zuerst müsse für die Halle ein Nutzungskonzept erarbeitet werden, das zum Beispiel zeigen soll, wer welche Räume gemeinsam nutzt. Zudem forderte die CDU einen ausführlichen Finanzierungsplan. Wie hoch die Kosten für einen Architektenwettbewerb zu Buche schlagen, soll genauer geprüft werden.

„Unser Antrag ist keine Verzögerungstaktik", betonte Schardt. Es gehe darum, die bestmöglichste und kostengünstigste Lösung für das Multifunktionsgebäude zu finden. Und das gehe nur, wenn man auf eine genaue Detailplanung Wert lege.

Die anderen Fraktionen stimmten dem zu. „Mir fehlen auch konkrete Zahlen", sagte SPD-Fraktionssprecher Gerd Rheude. „Eine Entscheidung im Galopp über eine Millionensumme" lehne er strikt ab.

Erwin Stengelin (Grüne) sagte, dass ein Multifunktionsgebäude mehr Gesprächsbedarf als sonst aufwirft, da die Ideen von drei Parteien zusammengebracht werden müssten. „Planung gibt Sicherheit und Vertrauen" und koste im Vorfeld fast nichts.

Verbandsbürgermeister Reiner Hör sagte, er könne die Kritik nachvollziehen, begrüße es aber, dass der Rat sich nun „auf die grundsätzliche Richtung" geeinigt habe. (mos)

Quelle: Rheinpfalz, 06.02.2010

 

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