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Drogenbeauftragte besucht Drogenberatungsstelle Nidro in Germersheim :

Pressemitteilung

Wie damit umgehen, wenn sich Jugendliche und Heranwachsende schon regelrecht ins Koma „saufen“.? Am Ende stehen Fragen nach den Ursachen und der Prävention.

Zum Thema trafen sich die Drogenbeauftragte des Bundes, Sabine Bätzing, Vertreter der örtlichen Politik sowie Drogenberater und Jugendarbeiterin der Jugend- und Drogenberatungsstelle „Nidro“, in Germersheim. Initiiert wurde die Gesprächsgruppe von der Landtagsabgeordneten Barbara Schleicher-Rothmund, SPD.

In den Räumen der Nidro, suchten die TeilnehmerInnen in Ansätzen nach den Ursachen und nach Wegen der Prävention.
Helmut Schwehm, Geschäftsführer des Therapieverbundes Ludwigsmühle, Träger der Nidro, erklärte: „Ich denke der richtige Weg mit der Problematik umzugehen, ist der Mittelweg zwischen Panikmache und Verharmlosung“.

Drogen- und JugendberaterInnen der Nidro sprachen über ihre Erfahrungen und stellten die erfreuliche Entwicklung in Schulen fest, dass dort immer häufiger Drogenprobleme offen angesprochen würden.

Eine Erfahrung, welche die Drogenbeauftragte Bätzing aus persönlichen Gesprächen mit Betroffenen so unterschreiben wollte. Für sie ist es „sowieso besser, ganz offen mit dem Thema umzugehen“. So ziemlich alle Gesprächspartner waren sich am Ende darüber einig, dass es oft genug an einer Kultur der gemeinsamen Verantwortung fehle und darum Prävention und Restriktion allein, Jugendliche und Heranwachsende, nicht vom „Saufen“abhielte.

Die SPD Politikern Barbara Schleicher-Rothmund sprach gar von: „einem Bequemlichkeits-Liberalismus“. In diesem Zusammenhang sprach sich Bürgermeister Dieter Hähnlein auch gegen den Verkauf von Alkohol an Tankstellen, in denen gerade nachts, von Jugendlichen Alkohol im Übermaß konsumiert würde, aus.

„Wenn wir weiterhin das vernetzte Vorgehen von Jugendamt, Polizei und Drogenbe-ratungsstellen im Kreis Germersheim pflegen, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Trotzdem ist auch jeder Einzelne gefragt, sich zu kümmern, wenn Jugendliche ge-fährdet sind und offensichtlich Alkohol missbrauchen“, so das Fazit der Abgeord-neten Barbara Schleicher-Rothmund.

 

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