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Verzweifeltes Hü und Hott der CDU in Bildungsfragen :

Landespolitik

„Nun hat die CDU in Rheinland-Pfalz ein weiteres internes Streitthema entdeckt: die Schulstrukturdebatte“ – so reagiert die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ulla Brede-Hoffmann auf einen überraschenden CDU-Vorstoß zur Schulreform.

„Einerseits wirft die CDU-Landtagsfraktion den rheinland-pfälzischen Gesamtschulen miserable Qualität vor, zweifelt deren Abitur an – wie in der letzten Sitzung des Bildungsausschusses geschehen - und empfindet bereits die Bemühungen mancher Schulträger, neue IGS-Standorte auszuweisen als den Untergang abendländischer Bildungskultur“, so die Abgeordnete. Auf der anderen Seite propagiere nun der Germersheimer CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Gebhardt die Auflösung aller Hauptschulen und die Entwicklung eines Zwei-Säulen-Schulmodells.

„Das Ganze aber will er – man höre und staune - ohne Schließungen von Schulstandorten über die Bühne bringen. Gleichzeitig offenbart er gravierende Kenntnisdefizite über die Verhältnisse an den Schulen innerhalb seines Wahlkreises. Herr Gebhardt fordert kleinere Klassen, dabei gibt es im Landkreis Germersheim lediglich eine einzige Hauptschulklasse mit mehr als 25 Schülerinnen und Schülern. Und diese Schule hätte die notwendigen Lehrerwochenstunden für eine Teilung der Klassen auf eine Größe von 14 und 15 Schülerinnen und Schülern auf Antrag auch zugewiesen bekommen“, erklärt Brede-Hoffmann.

Von 255 Grundschulklassen im Kreis Germersheim seien gerade mal 15 Klassen größer als 25 Schülerinnen und Schüler. „Diese Klassen aber bekommen, wie Grundschulklassen, die mehr als 18 Schülerinnen und Schüler haben, zusätzliche Lehrerwochenstunden zugeteilt, um Teilungen und Förderstunden durchführen zu können. Die CDU trägt völlig unnötigerweise Unruhe und Verunsicherung in die Schullandschaft hinein“, so die bildungspolitische Sprecherin.

Mehr Schulsozialarbeit in den Hauptschulen, eine weitere Betonung der Berufsorientierung, Analyse der lokalen Schulsituation, um passgenaue Kooperationsmodelle zu entwickeln - seien das auf die Bedürfnisse der einzelnen Schulen abgestimmte Modell der Landesregierung.

Es gebe nicht „die Hauptschule“ und die eine „einfache Antwort“‚ betont Brede-Hoffmann.
„Schulentwicklung muss mit allen Beteiligten vor Ort sorgfältig abgewogen und entschieden werden. Auf diesen richtigen Weg hat sich der Landkreis Germersheim begeben, indem er einen Schulentwicklungsplan in Auftrag gegeben hat, den die CDU übrigens lange Zeit abgelehnt hat.“

 

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